Projekt Videowagen

 

Der Videowagen ist eines meiner Projekte das ich euch hier vorstellen will.


Kurzbeschreibung:

  • 1 Märklin Wagen 4411 mit Kamera und Beleuchtung für Tunnelfahrten.
  • Das ganze ist Digital über die Zentrale schaltbar, die Adressvergabe läuft über Selbstlernenden Dekoder von www.digital-bahn.de
  • Preis der Bauteile ca.140Euro
  • Dauer des Baus ca. 6Std.

 

 

 



Beschreibung:
Der Videowagon besteht aus einem Märklin 4411 Güterwagon mit Schlusslaterne, ich habe bewusst diesen Wagon gewählt da dieser schon einen vormontierten Schleifer hat und ich mir über die Stromversorgung diesbezüglich keine Gedanken machen muss. Als Kamera habe ich mir für eine von ELV Elektronik entschieden diese Kamera hat zwar ein etwas grosses Objektiv dafür ist diese Kamera etwas Temperaturstabiel, das heist die Kamera verkraftet auch etwas wärme, was ich von meiner ersten von der der 2,4GHz Funkübertrager stammt nicht behaupten konnte. Der enge Raum im Wagon, und die Stauwärme die sich dort ansammelt, war für die erste Kamera etwas zu viel, was zufolge hatte, das die Kamera nach ca. 5min Betrib nur noch ein Weisses Bild lieferte. Nach dem Einbau der neuen Kamera in Verbindung mit dem 2,4GHz Funkübertrager hat man für den Preis ein entsprechend gutes Bild, und je nach dem mit welcher Geschwindigkeit man über die Schienen fährt, hat man auch mal mehr und mal weniger störungen. Die Stromverorgung habe ich mir einen Spannungsregler Typ 78S05 zur Hand genommen, der direkt nach einen vorher montierten Gleichrichter geschaltet ist. Damit bekomme ich genügend Spannung um die Kamera und das Funkmodul zu versorgen, bzw. mir die Gleisspannung an zu passen. Ein anderes Problem was man öfters hat, ist das es zu Spannungseinbrüchen kommt wenn man über eine Weiche oder über ein verschmutztes Gleis fährt. Als Lösung hierfür habe ich einen Elko 2200uF Paralell zum Gleichrichter auf der Ausgangsseite geschaltet. Die Testfahrten ergaben das es so die Optimale lösung ist, einen grösseren Elko ein zu bauen währe zwar schön ist aber mangels Platz im Wagon nicht möglich.
Nach ein Paar Probefahrten und Tagen habe ich noch 5 weitere Verbesserungen vorgenommen. Was ich leider nicht wegbekomme sind die Bildstörungen die manchmal auftreten. Aber dagegen bin ich mit meinem Wissen machtlos da diese Störungen auf der Funkstrecke vom Wagen zum Empfänger der am Fernesher steht auftreten, dies kann viele gründe haben denn 2,4GHz ist eine freie Frequens somit anmeldungsfrei und wird von W-Lan, Bluetooth usw. usw. verwendet.

 

  • Die erste ist das ich oberhalb des Kameraobjektives noch 3 SMD LEDs in Weiss verbaut habe um auch eine Beleuchtung in Tunneln oder schlecht beleuchteten abschnitten zu bekomen.
  • Die zweite Verbesserung ist die damit der Wagon trotz seiner Kamera noch Original aussieht, habe ich die Original Schlusslaterne wieder eingebaut und auch der noch eine SMD LED in Weiss spendiert, somit ist auch diese schöne Rote Laterne wieder da.
  • Bei der nächsten Verbesserungen ist noch einen Funktionsdekoder von www.digital-bahn.de hinzu gekommen der sogenannte ZweiWeich, diesen habe ich im ein Relais erweitert für die Kamera. Dieser Dekoder ermöglicht mir dank der internen Software mein DCC Gleisformat der ECOS2 aus zu lesen. Die Aufgespielte Software ist die Software zum schalten von Magnetartikeln, also die Ansteuerung geht über Magnetartikel und nicht über die F-Tasten einer Lok, was ein flexiebles Tauschen der Antriebslok ermöglicht. Es ist also kein umprogrammieren des Dekoders notwendig. Somit kann ich die Kamera, die 3 LEDs und die Schlusslaterne unabhängig von einander zu steuern. Sprich der Wagen kann am Zug dran hängen und nur die Laterne kann leuchten, oder er hängt vor der Lok und die Kamera ist an und die 3 Weissen LEDs schalte ich nur an wenn wer durch einen Tunnel fährt.
  • Die vierte Verbesserung war die Lage der Antenne, denn je nach dem wo die Antenne im Waggon liegt hat man Störungen von Digital Signal der Zentrale oder nicht.
  • Als Letztes habe ich noch einen 500Ohm Poti in die Videoleitung zwischen Kamera und Funkübertragung eingebaut, diese ermöglicht mir auf unelegante weisse den Kamerapegel an zu gleichen damit macht man die Bild etwas dunkler und auch gleichzeitig etwas flauer. Aber das ist leider nötig da das Bild auf einem Röhrenfernseher und einem LCD Fernseher sehr unterschiedlich ist. Wenn es auf der Röhre gut aussieht ist es auf dem LCD einfach zu Hell und zu Farbig. Deshalb dieser Poti der den Pegel einfach dämpft. Der Poti ist von aussen über ein 1,5mm loch zugänlich und kann somit mit einem kleine Schraubendreher bedient werden.

 


 

Hier ein Video von einer Fahrt vom Videowagen.

Je nach dem wie schnell die Internet Leitung ist so schnell kommt auch das Video es sind ca.10MB

 

 

 




Ein Paar Bilder im Detail vom umgebauten Wagen, zum Vergrösern anklicken. Auf den Bildern wo der Wagen Seitlich zu sehen ist, sieht man auch das 1,5mm Loch vom Poti für den Videopegel, wie man sieht habe ich es bewusst kein zu halten um den Wagen nicht zu verunstalten.


Wagen im Ausgeschalteten zustand

 

 

Wagen mit eingeschalteten Leuchten

 

 

Wagen mit eingeschalteten Leuchten und Schlusslaterne

 

 

Wagen von der Seite im Ausgeschaltetetn Zustand

 

 

Wagen von der Seite Schlusslaterne an

 

 

Wagen von der Seite mit eingeschalteten Leuchten und Schlusslaterne



Wer Fragen oder Anregungen zu dem Videowagen hat, oder selbst einen haben möchte kann, kann sich gerne bei mir Melden (Kontakt) ich bin gerne bereit mein Wissen zu Teilen und beim Bau zu helfen.
Es ist nicht schwer und man braucht auch keinen grossen kenntnisse der Elektronik.
Der Preis der ganzen Aktion sind ca. 140Euro Material Preis.
Die Baudauer je nach dem wie schnell man ist so um die 6Std.